Wann wirds ma wieder richtig Frühling

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“An manchen Tagen, wenn der Himmel voller Wolken ist und kein Licht durch dringt, vergessen wir, dass es die Sonne irgendwo gibt.“

Diesen Spruch habe ich vor 2 Tagen auf Facebook gepostet. Und damit war nicht nur das – entschuldigung – Dreckswetter gemeint. Auslöser war ein Trauerfall in meinem Bekanntenkreis, der mich sehr mitgenommen hat. Aber auch sonst ist privat dieses Jahr echt bescheiden gestartet. Es gibt einige Baustellen die mich emotional belasten. Da hilft mir immer wieder das Laufen. Ich spreche selten über negative Gefühle, die mich belasten. Oft mache ich das mit mir alleine aus, obwohl ich weiß, dass das eigentlich nicht gut ist. Aber so bin ich halt. Das Laufen ist für mich eine gute Art solche Dinge zu verarbeiten. Ich bin froh das für mich entdeckt zu haben.

Mich an den dunklen, grauen Tagen zu motivieren die Laufschuhe zu schnüren fällt mir auch nicht immer leicht. Doch wenn ich dann da draußen bin, mich bei den Tempoläufen verausgabe oder einfach gemütlich durch den Wald trabe, geht es mir besser. Es ist wie eine Art Reset. Klick! Genug rumgeheult!

Jetzt freue ich mich auf den Frühling und das Licht. Das ist da irgendwo, ganz bestimmt.

In gut einem Monat stehe ich in Frankfurt an der Startlinie des Halbmarathons. Sub 1:30 ist das Ziel. Die Vorbereitung läuft gut und ich bin bereits im Training eine neue PB von 1:34:02 gelaufen. Das hat mich selbst überrascht als ich danach auf meine Uhr geschaut habe. Im April steht dann aber das vorerst eigentliche Ziel an. Der Marathon in Bonn. 3:15 ist da angepeilt. Keine Ahnung ob ich das schaffen kann. Meine Lauf App sagt: Ja, kannst du. Doch was heißt das schon? Ich denke da muss schon einiges zusammenlaufen. Wir werden sehen…

Danke an meine Tochter für das wundervolle Bild! (Wenn ich schon seit Ewigkeiten die Kamera nicht dabei hatte. Aber ich verspreche es werden auch wieder Filmchen entstehen. Spätestens beim Home2Home) Mädels (alle 3 ;-), ihr seid die Besten!

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ISRU – This is something different

Der komplette Film vom ISRU – Iranian Silk Road Ultramarathon am heißesten Ort der Welt, der Dasht e Lut Wüste.

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ISRU – This is something different – Chapter 5/5

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ISRU – This is something different – Chapter 4/5

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ISRU – This is something different – Chapter 3/5

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ISRU – This is something different – Chapter 2/5

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ISRU – This is something different – Chapter 1/5

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ISRU – this is something different – trailer 2

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Jahresrückblick & Planung 2018

2017

geht zu Ende und es war für mich in läuferischer Sicht ein ganz besonderes Jahr. Sogar mehr als das. Ich hätte mir vor 4 Jahren nicht vorstellen können solche Rennen zu laufen. Ich war mit einem Interview in der „Running“, habe Laufausrüstung getestet, tolle Menschen kennengelernt und einfach viel Spaß gehabt. Von dem absoluten Highlight, dem Sahara Race im Mai, habe ich noch nicht einmal gewagt zu träumen. Doch dann ging auf ein mal alles ganz schnell. Geplant war eigentlich mein Home2Home Run, den ich schon im Jahr zuvor wegen einer Verletzung verschieben musste. Doch auch diesmal musste ich ihn verschieben. Priorität lag zu 100% auf dem 4deserts Rennen in Namibia.

Was für ein Abenteuer, was für eine Erfahrung!

Ein Leben lang werde ich davon zehren und mich immer wieder daran zurück erinnern.

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Doch von Anfang an: Im Zuge der Vorbereitung bin ich im Januar meinen ersten Ultra gelaufen, den

Rlt Rodgau 50.

Train 4 Sahara Race (Namibia) Spezial – Rodgau 50

Zehn unspektakuläre 5km Runden bei einem der traditionsreichsten Ultramarathons des Landes. Und da es mir in erster Linie um die Vorbereitung für ein 250km Etappenrennen in Eigenversorgung ging, bin ich auch dort mit Rucksack gelaufen.

Im April dann der

Bonn Marathon

Train 4 Sahara Race (Namibia) – Bonn Marathon 2017

mit meinem „Mentor“ Rafael Fuchsgruber und wieder mit Rucksack. In deutlich unter 4 Stunden mit 5 Kilo auf dem Rücken war das ziemlich anstrengend, hat mir aber auch irgendwie Hoffnung gegeben. Trotzdem hatte ich noch keine Ahnung ob und wie ich die 6 Etappen in Namibia durchstehen sollte.

Ende April ist es dann so weit. Ich steige in den Flieger nach Namibia. Einige Tage später fällt der Startschuss zum

Sahara Race 2017 in der Namib Wüste

Sahara Race Namibia 2017 – Teil 1

252 km in 6 Etappen in Eigenversorgung. Was für eine Mammutaufgabe. Ich halte durch. Die ersten 3 Etappen wesentlich besser als ich mir hätte vorstellen können. Dann kommen 2 Herausforderungen, die mich immer wieder daran erinnern werden, dass ich mehr schaffen kann als ich für möglich halte. Die 81 Kilometer die mich sowohl körperlich als auch mental über die Grenzen bringen und auch der Marathon am nächsten Tag über die höchsten Sanddünen, die unsere Erde zu bieten hat, haben mir alles abverlangt.

Und da mich seit dieser Erfahrung Etappenrennen faszinieren, begleite ich Philipp Jordan an zwei Tagen bei seinem unglaublichen Vorhaben von Utrecht nach Karlsruhe zu laufen. Das sind 660 km. Sein Home2Home. Er hat es gemacht und ich werde es auch noch tuen. Auch wenn es bei mir nur 220km sind.

Etappenbegleitung – Philipp Jordan – Home2Home

Danach folgen schöne Urlaubsläufe in Kroatien und mein erster wirklicher

Alpin Trailrun auf den Hochfelln

Kein Wettkampf aber für mich eine bisher besondere Herausforderung.

Und da ich von Etappenläufen noch nicht genug hatte habe ich mich direkt zum

Run 50

im Siebengebirge angemeldet.

Diese 50km in 3 Etappen waren mein zweites Highlight des Jahres. Ich konnte zum ersten mal vorne mitlaufen, wurde in meiner Altersklasse Dritter und gesamt Fünfter. Hat Spaß gemacht.

Da ich in Namibia die lange Etappe hauptsächlich gegangen bin, wollte ich zum Jahresende noch mal wissen, ob ich so lange Läufe auch laufen kann. Der 63,3 km lange

Röntgenlauf

Ende Oktober war dafür wie gemacht. Also anmelden noch einmal konzentriert trainieren und ab dafür.

Was für eine Qual! Ich zweifle nach dem Rennen ob das wirklich das richtige für mich ist. Ich will es langsamer angehen lassen und so mache ich 2 Wochen Pause. Ich denke darüber nach, was ich im nächsten Jahr für Ziele verfolge. Jetzt habe ich die ersten im Kopf und auch schon die ersten Anmeldungen getätigt.

Priorität hat der Home2Home Run und die Verbesserung meiner Halbmarathon und Marathon Zeit.

Vorab Planung der ersten Jahreshälfte.

  • 11.März: Mainova Halbmarathon Frankfurt
  • 15.April: Deutsche Post Marathon Bonn
  • Mai: Home2Home
  • 8.-10.Juni Brüder-Grimm-Lauf
  • 14.Juli Maintal Ultratrail

Wenn es zeitlich hinaut, wird das so gemacht. Die zweite Jahreshälfte hat tolle Veranstaltungen. Mal sehen, was sich realisieren lässt…

Ich wünsche Dir einen guten Start in 2018 und ein schönes, erfolgreiches und gesundes Jahr!

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ISRU – This is something different – Trailer

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tiggedi test – odlo – hybrid seamless IRBIS

Diesmal durfte ich eine Laufjacke testen. Und ja, ich habe auch zwischendurch was anderes getragen. Aber tatsächlich zum Laufen 3 Wochen immer die gute IRBIS von Odlo. Jetzt habe ich sie aber dann doch mal in die Wäsche geworfen. Hier der Bericht:

Ich bekomme für dieses Video übrigens kein Honorar vom Hersteller.

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Ich bin in der „RUNNING“!!!

Bin dann grad ma bisschen geflasht und auch etwas stolz. Ich habs tatsächlich in ein renommiertes Laufmagazin geschafft. Holt euch die Dezember/Januar 2018 Ausgabe der “Running“. Inklusive einem Interview mit mir u.a. über das Sahara Race, den Little desert runners club mein Spendenprojekt von Tangeni Shilongo Namibia e.V. und mein Filmprojekt im Iran beim ISRU (die Doku wird bald veröffentlicht!).


Die Zeitschrift müsste ab 1.12. erhältlich sein!

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ISRU – This is something different – Teaser 5

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Röntgenlauf

Die Sachen sind gepackt für mein nächstes Laufabenteuer.

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Der Röntgenlauf in und um Remscheid.

Stürmische Vorhersagen am 29.10.2017.

Sogar mit amtlicher Warnung!

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Komischer oder vielleicht auch verständlicher Weise macht mir das weniger Sorge als die Distanz von

63,3 km (+-1030 Höhenmeter).

Schließlich ist das meine bisher zweitlängste Distanz, die ich am Stück laufen möchte. Außerdem ist der Röntgenweg ein Rundkurs und somit habe ich ja auf der Hälfte der Strecke mehr oder weniger Rückenwind. Soweit zur Theorie. Aber jetzt erst mal nach einer erstaunlich erholsamen Nacht und ausgiebigem Frühstück raus auf die dunkle und leere Autobahn.

Es ist 6:10Uhr. Die Aufregung steigt!

Die Fahrt läuft reibungslos. Etwa die gleiche Streckenlänge wie beim Röntgenlauf in weniger als einer Stunde bezwungen. Na, wenn das mal kein gutes Vorzeichen ist. Ich bekomme sogar einen Parkplatz unmittelbar an der Sporthalle, in der ich von freundlichen Helfern meine Startnummer bekomme. Umkleiden sind auch reichlich vorhanden. Insgesamt macht die Organisation einen top Eindruck. Ich freue mich in jetzt ungefähr einer Stunde über die Startlinie zu laufen. Gleichzeitig mischt sich unter die Vorfreude aber auch eine gehörige Portion Respekt. Ich treffe Mara und Lara. Mit den sympathischen longrunsisters habe ich bereits einige Trainingskilometer geteilt. Es ist ihr erster Ultramarathon und auch ich kann mich noch als Ultra Newbie bezeichnen. Ist ja schließlich mein erstes Jahr in dem ich mich unter die „Verrückten“ gemischt habe. Also Aufregung ist sowohl bei den Mädels als auch bei mir noch erlaubt. Dann treffe ich noch einen Arbeitskollegen, der sich für den Halbmarathon entschieden hat. Die Stimmung ist… naja ich würde sie mal als „angespannt gut“ bezeichnen.

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Im Startblock halte ich dann wieder Ausschau nach den Mädels. Schließlich wollte ich mit ihnen zusammen starten und dann auch eventuell die ersten Kilometer gemeinsam mit ihnen laufen. Ich finde sie recht weit hinten. Wir beschließen uns etwas weiter vorne einzureihen. Soll ja recht eng werden, wenn es nach der Stadtrunde auf den Trail geht. Wahnsinn wie viele Starter hier sind. Etwa 3,5 Tausend Sportler haben Freude daran sich durch Sauwetter und Matsch berghoch und bergab zu quälen. Doch pünklich zum Start kommt die Sonne raus. Sie will sich das Spektakel nicht entgehen lassen. Recht hat sie. Ein bunter Haufen rennt um 8:30Uhr durchs schöne Remscheid. Dann gehts in den Wald. Ich habe die longrunsisters schon jetzt hinter mir gelassen. Irgendwie fühle ich mich besser, wenn ich mich komplett auf mein Tempo konzentriere. Leichte Zweifel. Ich werde doch nicht zu schnell angehen? Meine Uhr sagt, alles im grünen Bereich. Ich fühle mich gut, also weiter so. Ich schaue mich immer wieder um und versuche zu erkennen, wer wohl in meiner Umgebung noch den Ultra läuft und wer auf der Marathon- oder der Halbmarathon Distanz unterwegs ist. Kleine Hinweise könnten die Laufrucksäcke geben, von denen ich auch einen trage für Verpflegung und Jacke. Es bleiben Vermutungen. Orientierung ist deshalb schwierig. Bleibt nur die Konzentration auf mich selbst.

Es geht hoch und runter. Ich versuche bei den uphills kräftesparend zu laufen. Ich lege dort auch hin und wieder kleine Gehpausen ein. Im downhill lass ich’s rollen. Ich bin dort wesentlich schneller als meine Konkurrenten. Die Strecke ist bis zum Halbmarathon Ziel ziemlich voll. Dann lockert sich das Feld etwas.

Jetzt macht es erst so richtig Spaß.

Doch dann ein ziemlich steiler downhill mit Matsch und Laub. Die Läufer vor mir sind ziemlich langsam und vorsichtig. Das ist meine Chance um wieder etwas Boden gut zu machen. Übermütig überhole ich sie. Doch schon als ich am Ersten vorbei ziehe merke ich, das war keine gute Idee. Ich werde immer schneller und schneller. Ich traue mich erst nicht zu bremsen wegen der Gefahr auszurutschen. Als ich dann schließlich noch einen Streckenposten auf dem Fahrrad überhole und gefühlt 20km drauf habe muss ich notgezwungen bremsen weil die Beine nicht mehr hinter her kommen. Und es passiert was passieren musste. Ich liege auf der Nase. Bauchplatscher! Abgefangen mit Ellebogen und Knie. Beides offen und blutig.

Adrenalin durchströmt den Körper.

Der Streckenposten erkundigt sich ob alles in Ordnung sei. Klar! Blut gehört zu einem richtigen Traillauf, ist meine Antwort. Nach außen total cool. Aber innerlich etwas aufgewühlt. Knie und Ellebogen pochen. Glücklicherweise habe ich aber keine schlimmen Schmerzen. Immer wieder kontrolliere ich ob die Gelenke anschwellen. Das tuen sie nicht. Puh! Es kann weiter gehen. Es liegen ja auch „nur noch“ 40 Kilometer vor mir.

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Etwa 5 Kilometer später bekomme ich Krämpfe im hinteren Oberschenkelmuskel des ledierten Beins. Ich halte kurz an, zwinge mich aber langsam weiter zu laufen. Der Krampf löst sich. Ich schmeiße mir verzweifelt eine Salztablette ein. Doch ich befürchte der Krampf war eine Folge der etwas anderen Belastung durch Schutzhaltung des Beins. Nach und nach komme ich aber wieder besser in Tritt. Die nächsten 15 Kilometer läuft es mehr oder weniger wieder nach Plan. Wenn ich jetzt auch etwas vorsichtiger unterwegs bin als ich vielleicht müsste. Es geht teilweise recht steile Berge hoch und wieder runter. Ich fühle mich noch einigermaßen fit. Etwas langsamer als ich mir erhofft habe aber ich will Energie für den letzten Teil sparen. Dann kommt der befürchtete Zieleinlauf für die Marathonis. Es ist eine Art kleines Stadion. Hier ist mächtig was los und die Finisher werden bejubelt. Wir Ultra-Läufer müssen aber durch ein kleines Tor im Zaun wieder raus und auf den letzten Halbmarathon. Vorher am Verpflegungspunkt die Flaschen auffüllen, Energiepulver rein und dann geht’s weiter.

Ich rede mir Mut zu. Das schaffst du jetzt auch noch!

Doch die Kräfte lassen nach. Jetzt macht es sich bemerkbar, dass ich zu wenig lange Läufe im Training absolviert habe. Es waren nur 3 über 30 Kilometer in der direkten Vorbereitung für diesen Wettkampf. Immer wieder muss ich jetzt Gehpausen einlegen. Ein Läufer nach dem anderen sammelt mich ein. Das frustriert. Die Beine sind dermaßen schwer, dass ich mir nicht sicher bin das Ziel überhaupt zu erreichen. Paradox ist es, dass ich mich nach Anstiegen sehne, da ich so Gehpausen vor mir selbst rechtfertigen kann. Auf ebener Strecke belastet mich das psychisch sehr.

Ich habe jetzt nur noch den Anspruch das Ziel zu erreichen.

Die Zeit ist mir mittlerweile völlig egal. Am Start hatte ich insgeheim noch mit 6 Stunden geliebäugelt. Auch wenn ich wusste, dass diese Vorstellung sehr ambitioniert war. Doch manchmal ist es gut sich hohe Ziele zu stecken. Immer wieder schaue ich jetzt auf meine GPS Uhr um zu checken wie weit es noch ist. Wieder nur 300 Meter geschafft. Wie kann das sein? Ich habe immer noch 8 Kilometer vor mir. Eine halbe Weltreise in meinem Zustand. Ich behaupte man kann mich unter normalen Umständen zu jeder Nachtzeit wecken und ich laufe unmittelbar 8 Kilometer unter 50 Minuten. Jetzt brauche ich dafür fast 1,5 Stunden. Doch es fühlt sich noch viel länger an. Ich weiß nicht wie oft ich mir gedacht habe: „Warum machst du das?“ Und das schlimme ist, ich finde während des Laufs und auch Tage danach noch keine Antwort darauf. Das einzige was mir die Kraft gibt das hier durchzustehen sind die Gedanken an Namibia. Speziell an die lange Distanz. Als ich 23 Stunden durch den Tag und die Nacht marschiert bin. Ich kann viel mehr schaffen als ich in dem Moment denke. Das weiß ich und das treibt mich weiter voran. Und so erreiche ich nach 7:01 Stunden die Ziellinie.

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Hier ist wirklich eine tolle Atmosphäre aber mir fällt es schwer mich wirklich zu freuen. Ich spüre eine komische Art der Melancholie in mir.

Ich mache die Augen zu und mir schießen Fragen durch den Kopf:

„Ist es das was du willst? Ist dieses Ultra Laufen wirklich das was du willst? Liegt mir das? Wird deine vermeintliche Leidenschaft hier gerade zerstört?“ Es ist eine gewisse Leere in mir und doch bin ich glücklich es geschafft zu haben. Dann erkundigt sich der Streckenposten nach mir, ob es mir gut geht. Es ist der Mann auf dem Fahrrad vor dem ich mich auf den Boden geschmissen habe. Ich lächel. Ja, es kommt tatsächlich ein grinsen über mein Gesicht. Was ist da wieder passiert heute? Auch wenn ich völlig am Ende bin, meine Beine schmerzen, Zweifel durch meinen Kopf schießen… Dieser Tag hat etwas besonderes. Und zwar etwas positiv besonderes. Was genau es ist weiß ich nicht. Es ist einfach ein Gefühl das irgend etwas mit Freiheit, mit dem Leben im hier und jetzt zu tun hat. Von „Laufen macht glücklich“ will ich an dieser Stelle erst mal nicht sprechen. Das ginge nach dieser Tortur eindeutig zu weit. Auf jeden Fall war das wieder eine Erfahrung die ich nicht vergessen werde. Und davon gibt es im Leben nicht allzu viele. Erinnerungen bereichern unser Leben!

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Da isser endlich… der Tiggedi Test zum neuen Clifton 4. Mein liebster Straßenflitzer hat ein Update bekommen und ich bin ihn seit Sommer bis in den Herbst Probe gelaufen. Am Sonntag geht’s damit auf den Röntgenlauf Ultra.

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Röntgenlauf Vorbereitung

Am 29.10. geht es auf die Strecke meines dritten Ultramarathons. Nach dem Rodgau 50 und dem Etappenlauf in Namibia mit der 81 km Königsetappe wartet jetzt also der Röntgenlauf in Remscheid mit 63,3 km und um die 1000 positiven Höhenmetern. Ist schon eine Herausforderung. Hier mein erster wirklich langer Lauf als Vorbereitung dafür:

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Run 50

„Etappenrennen“

Das Wort meines Läuferjahres 2017. Ich denke das kann ich jetzt schon sagen. Nachdem ich im Mai mein größtes Laufabenteuer in Namibia erleben durfte (250 km in 6 Etappen), begleitete ich Philipp Jordan bei seinem Home2Home Run an 2 Tagen. Dann habe ich mich entschieden den Run 50 zu laufen. Das ist ein kleines Etappenrennen im Siebengebirge.

I – Freitag 14 km (+550 Höhenmeter)

II – Samstag 21,1 km (+350 Höhenmeter)

III – Sonntag 15 km (+150 Höhenmeter)

Nachdem ich fast 12 Wochen verletzungsbedingt pausieren musste habe ich mir neue Ziele gesetzt. Da bot sich der Run 50 an. Eine ordentliche Herausforderung, die mir aber machbar erscheint. Ich will eigenen Ansprüchen gerecht werden und so trainiere ich 2 Monate relativ hart. Nach der langen Pause ein ziemlich zähes Geschäft aber Fortschritte sind spürbar. Intervalleinheiten, mein erster wirklicher Alpinrun auf den Hochfelln und etliche Back to Back Einheiten machen mich langsam aber sicher wieder fit. Ich fühle mich gut vorbereitet und setze mir ein hohes Ziel. Eigentlich nicht meine Art aber ich spreche das diesmal auch laut aus. Ich will unter die ersten 3 meiner Altersklasse. Ich checke also die Ergebnisse der letzten Jahre und stelle fest, sehr ambitioniert aber machbar, wenn es gut läuft.

Etappe I

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In Vettelschoß hole ich meine Startunterlagen. Familiäre Athmosphäre und gut gelaunte Menschen warten auf mich. Wie soll es auch anders sein bei einem Lauf dieser Art. Ich fühle mich direkt wohl und freue mich tierisch auf das Rennen. Gemeinsam gehen die ca. 120 Starter samt Veranstalter zum Bahnhof Kalenborn. Die 1,9 km sind übrigens nicht Teil der 50 km Strecke 😉 Von hier aus fahren wir mit einem alten Schienenbus in das schöne Städtchen Linz am Rhein. Im alten Stadtkern werden wir direkt vor dem Rathaus vom Bürgermeister persönlich um 17:30Uhr auf die Strecke geschickt. Bis wir aus der Stadt sind herrscht Überholverbot. Das Tempo ist aber bereits schon beachtlich. Dann geht es 400m steil bergauf mit einigen Treppenstufen. Ich habe mich vor dem Aufstieg vorne positioniert. Der Plan war die Top Ten erst mal in den Augen zu behalten. Ich gehe als 8ter in den Aufstieg, will dann aber nicht überpacen und gehe ein paar Schritte. Dabei verliere ich Plätze. Das ist aber einkalkuliert. Die Kräfte müssen eingeteilt werden. Ich sollte sagen müssten eingeteilt werden. Das gelingt mir nämlich nicht wirklich. Ich liege jetzt auf dem 15ten Platz und habe einen Puls von über 190. Aber ich bleibe dran. Dann wird es endlich flacher und es kommt sogar ein kurzer Downhill. Hier hole ich schnell auf und sammle wieder einige ein. Ich kann mich wieder auf den 8ten Platz vorarbeiten. Dann spricht mich ein Mitstreiter an: „Noch ein Hennefer. Du läufst doch öfter mit Rafael, oder?“ Wir wechseln ein paar Worte. Stephan ist ein Top Läufer, der letztes Jahr den Gesamtplatz 5 erreicht hat. Ein netter Kerl, dem ich später nicht mehr folgen kann. Er wird am Ende zweiter in der Gesamtwertung. Es macht Spaß vorne mitzulaufen aber es ist auch wahnsinnig anstrengend. Das Tempo ist hoch und mein Puls auch. Immer wenn ich auf meine Uhr schaue springt mir ein 189 entgegen. Ich schaue jetzt seltener drauf. Die Strecke ist wunderschön, es geht über Bäche, schmale Trails und etwas breitere Waldwege hoch und runter. Tolle Ausblicke und viel Natur. Doch ich bin fokussiert. Das ist mein erstes Rennen bei dem ich bis Platz 2 alle im Blick habe und wirklich vorne mitmischen kann. Ich bin ziemlich am Limit und ab und an kommen Gedanken auf, wie sich das auf die beiden anderen Tage auswirken wird. Aber das schiebe ich immer wieder weg. Jetzt zählt es. Und so ziehe ich das durch. Spätestens ab Kilomter 10 scheinen die Plätze vergeben zu sein. Ich liege auf der für mich unfassbaren Position 5. Gegen Ende hole ich langsam auf komme aber nicht mehr ran um wirklich die 4 angreifen zu können. Der 6 platzierte holt ebenso auf mich auf. Im Ziel erfahre ich, dass er einen Durchschnittspuls von 158 hatte. Meiner lag dagegen bei 189. Könnte morgen also schwierig werden, diese Position zu verteidigen. Aber ich bin jetzt heiß und wahnsinnig motiviert. Im Zielbereich beglückwünschen sich alle und wir wechseln noch einige nette Worte. Irgendwie vertraut. Laufen verbindet einfach unwahrscheinlich. Und so freue ich mich schon jetzt auf den morgigen Halbmarathon.

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Bei der Heimfahrt mache ich Halt an der Tankstelle um mir 2 Säcke Eiswürfel zu kaufen. Schnelle Regeneration ist jetzt wichtig, also ab in die Eiswanne. 10 Minuten. Essen, trinken, dehnen, rollen, chillen, schlafen.

Etappe II

Die 2.Etappe ist zugleich der Rheinhöhenlauf. Ein Halbmarathon, den man auch einzeln buchen kann. Deshalb ist hier die Teilnehmerzahl wesentlich höher. Ca.450 Starter stehen also um 13 Uhr an der Startlinie in Vettelschoß.

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Zuvor habe ich die Zeiten und Positionen gecheckt. Hätte ich nicht wirklich gedacht, dass ich sowas mal machen würde. Jetzt geht es tatsächlich um das taktieren. Das macht Spaß! Der 6 platzierte ist nur 6 Sekunden hinter mir und ist es gestern langsam angegangen. Platz 4 ist 30 Sekunden vor mir. Auch Platz 3 und 2 sind nur gut 1 Minute weg. Also alles recht eng zusammen. Ich freue mich auf die 21 Kilometer.

Aber erst noch einmal kurz ausruhen.

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Im Startbereich spricht mich Stefan (Platz 6) an und fragt was ich für eine Zeit plane. Ich habe ehrlich gesagt keine wirkliche Vorstellung, weil ich nicht weiß wie mich die Belastung des Vortages einschrenkt. Vielleicht um die 1:40. Er strebt irgendwas zwischen 1:30 und 1:35 an. Für mich eher unrealistisch. Aber mal sehen, vielleicht geht ja was. Der Startschuss. Ich renne los, viel zu schnell. Will aber an dem Pulk vorbei, bevor es in die Natur geht. Das Jahr zuvor bin ich den Rheinhöhenlauf schon einmal gelaufen und weiß noch, dass es sich dann erst mal schlecht überholen lässt. Ich sehe vor mir Stephan, den Hennefer 2 platzierten. Ich bleibe erst mal an ihm dran. Nehme mir auch vor bis Kilometer 10 in seiner Schlagdistanz zu bleiben. Dann überholt mich schon recht früh, ca. Kilometer 4 Stefan (bisher Platz 6 der Gesamtwertung). Nebenbei, recht leichtfüßig. Das gibt mir den ersten Dämpfer. Ca. 2 Kilometer später überholt mich dann auch noch Micha (bisher Platz 4 der Gesamtwertung) mit einem „Hi!“. Ich lasse mir nichts anmerken, aber das zieht mich schon etwas runter. Habe ja insgeheim gehofft meine Position 5 zu verteidigen oder sogar die 4 noch anzugreifen. Jetzt erst mal ein Energie-Gel. Ich bleibe an Micha dran. Jedenfalls größtenteils. Muss ab und an die Lücke größer werden lassen. Den Hennefer Stephan habe ich jetzt nicht mehr in Sichtweite. Sein Tempo kann ich definitiv nicht mitgehen. Kilometer 12 – 17 sind reiner Kampf. Ich habe wieder einen Durchschnittspuls von über 180. Werde von 2 – 3 Läufern überholt. Nicht allen steckt der Vortag in den Knochen. Dieser Gedanke muntert mich wieder auf. Für die Strapazen des Freitagslaufs zuvor läuft es echt erstaunlich gut. Ich bin momentan schließlich auf Position 6 der Run50 Wertung. Also Kopf hoch! Auf Micha ist die Lücke mittlerweile auf ca 50 Meter angewachsen. Klingt nicht viel. Ist es aber, wenn man so nah am Limit läuft und wieder ran will. Ich kämpfe mich dann doch ganz langsam wieder ran. Er befindet sich im Zweikampf mit einem anderen Läufer. Jetzt laufen wir die letzten 2 Kilometer in einer Dreiergruppe. Ich moderiere das Rennen in meinem Kopf mit und lege mir die Taktik im Kopf zurecht. Nur doof, dass die Beine kein Taktieren zulassen. Ich laufe einfach am Limit weiter um dran zu bleiben. Dann Asphalt, das heißt die Ziellinie ist nur noch weniger hundert Meter entfernt. Wir laufen Ferse an Ferse. Als würde es um den Sieg gehen. Die letzte Kurve, alle nebeneinander. Dann. Micha setzt zum Zielspurt an. Ich reagiere und hau die letzten Reserven raus. Doch er ist auf und davon. Wo holt er das noch her? Ich kann den dritten Läufer abhängen und komme als 32ter des Rheinhöhenlaufs und als 6ter der Run50 Wertung ins Ziel. Weitere 10 Sekunden auf Micha verloren. Er liegt jetzt in der Gesamtwertung 40 Sekunden vor mir. Stefan hat mich in der Wertung locker überholt. Er ist auch an Micha vorbei gezogen. Platz 1 scheint bereits vor der letzten Etappe an Andreas Mertesacker vergeben. Platz 2 – 4 sind ganz eng zusammen. Da liegen nur 40 Sekunden dazwischen. Ich bin auf Platz 6. 40 Sekunden hinter Platz 5. Da könnte doch noch was gehen. Auch wenn Micha scheinbar noch mehr Kräfte mobilisieren kann. Ich habe eine gute Regenerationsstrategie. Erneut: Eiswanne!

Etappe III

Ich habe meine Geheimwaffe dabei. Meine 2 wundervollen Mädels und die beste Ehefrau der Welt. Sie unterstützen mich heute. Ich freue mich sehr darüber. In Kalenborn am Bahnhof gehts heute los. In Linz am Marktplatz ist das Ziel. An beiden Orten werden sie mich anfeuern. Wenn das mal nicht zusätzliche Energie freisetzt. Doch reicht das um meine erste Top 3 Platzierung in meiner Altersklasse nach Hause zu holen? Ich habe nicht besonders gut geschlafen. In meinem Kopf schwierten verschiedene Szenarien des Rennverlaufs herum.

Nach dem Höhenprofil geht es größtenteils bergab. Doch das sei ein Trugschluss versichern mir andere Teilnehmer, die dieses Rennen schon öfter gelaufen sind. Und sie sollten Recht behalten. Ein paar ordentliche Steigungen holen das Letzte aus mir raus. Es wird wieder ein Rennen am Limit. Ich sag nur 181er Durchschnittspuls. Dieser Lauf geht wie auch die anderen beiden durch wunderschöne Wälder. Natur pur auf tollen Wegen und Trampelpfaden. Diesmal habe ich mir vorgenommen an Micha dran zu bleiben. Immer in Schlagdistanz. Ab Kilometer 10 würde ich dann angreifen wollen und versuchen die 40 Sekunden rauszulaufen. Der Anfang des Plans funktioniert. Ich bleibe an ihm dran. Jedenfalls ein paar Kilometer. Dann muss ich langsam abreißen lassen. Er scheint stärker zu sein. Ich kämpfe weiter, hole wirklich alles aus mir raus. Er bleibt in Sichtkontakt, doch die Lücke wird stets langsam größer. Das Rennen ist größtenteils recht einsam. Vor mir eine große Lücke und hinter mir auch, soweit ich das überblicken kann. Ab Kilometer 10 geht es fast nur noch bergab. Dann auf einmal kommt hinter mir ein Läufer ziemlich nah. Das spornt mich noch mal an, auch wenn es jetzt um keine Gesamtplatzierung mehr geht. Ich werde wohl 6ter insgesamt. Heute befinde ich mich auf Platz 7. Und so laufe ich auch über die Ziellinie. Überglücklich nehme ich meine Mädels in den Arm. Was für ein tolles Etappenrennen. 3 Tage, 3 mal Durchschnittspuls über 180 und alle meine Ziele mehr als erreicht. 6ter Gesamt, 3ter meiner Altersklasse und die 50km mit über 1000 Höhenmeter in 3:52 absolviert.

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Und viel wichtiger, tolle Bekanntschaften geschlossen. Bleibt noch den wirklich engagierten Helfern und Organisatoren ein dickes DANKESCHÖN auszusprechen! Ihr seid super!!!

Ich kann diesen Lauf nur wärmstens weiter empfehlen.

Fakten dazu: 3 wunderbare Läufe für 55 Euro inkl. Laufshirt, Medaillie, Schienenbusfahrten, Verpflegung und eine wahnsinnig schöne familiäre Atmosphäre mit sympathischen Veranstaltern. http://www.rheinhoehenlauf.de/ausschreibung/run50/index.html

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Hahnenkamm Run

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Alpin Trailrun auf den Hochfelln

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Ich hatte seit langem mal wieder so richtigen Muskelkater. Warum? 1.000 Meter nach oben auf einer Strecke von 9km und dann das ganze wieder runter. Und das Runter war das Problem für die Oberschenkel. Eine tolle Erfahrung und ich werde versuchen in Zukunft öfter in den Bergen laufen zu gehen. Unglaublich schöne Natur und dieses Gefühl oben am Gipfelkreuz zu stehen ist einfach toll. Man Blickt runter ins Tal und weiß was man geleistet hat. Sehr schön!

Oben angekommen habe ich mir erst mal ein Weizen gegönnt. Berghütte und ein kühles Blondes gehören bei mir irgendwie zusammen wie Beats und Raps wie Laufen und Freiheit wie Liebe und Leben wie………… Whatever?! Ich freue mich schon auf die nächsten Laufabenteuer!

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Laufen im Urlaub

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Laufen macht Spaß und laufen macht noch mehr Spaß im Urlaub! Mir geht es zumindest so. Kein Zeitdruck und soviel zu entdecken wie es zu Hause doch eher schwierig ist. Zu Fuß lernt man ein Land am besten kennen. Neue Farben, neue Gerüche, neue Landschaften und Architekturen. Dazu das gesteigerte Freiheitsgefühl und die sowieso im Urlaub schon freigesetzten Glücksgefühle. Herrlich!

So ging es mir in diesem Sommer in Kroatien in der Nähe von Porec.

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