Frankfurt Marathon 2015

Das war er, mein erster Marathon!

3:40 hatte ich mir vorgenommen. Tja, wären mir da die Knieprobleme mal nicht dazwischen gekommen. Ab Kilometer 13 haben die mich leider ziemlich belastet. Trotzdem war ich bis Kilometer 22 noch gut auf Kurs. Dann wurde es aber immer schlimmer. Ärgerlich! Hatte ich doch im Training die 30er und den 35er ohne Knieprobleme absolviert. Zum Glück stand in Frankfurt bei Kilometer 36 meine Familie. Danke für die Motivation! Dort pausierte ich auch kurz. Ohne euch hätte ichs vermutlich nicht geschafft.

Frankfurt Marathon, km 36

Danke Papa für die Fotos!

Als ich dann weiter kroch, plagten mich auch noch Krämpfe. Erst im Bein, in dem ich keine Knieprobleme hatte. Dann im ganzen Körper. Arme, Beine, Rücken,… Die Sanitäter wollten mich schon ins Zelt bringen. Aber ich winkte ab. Niemals, ich werde das Ziel erreichen! Einige mir fremde Mitstreiter munterten mich immer wieder auf. Das war echt rührend und bescherte mir immer wieder Gänsehaut. Danke auch an Ti.D. für die Anfeuerung und dafür, dass du einen km mitgelaufen bist und mir nochmal Energie gegeben hast. Trotz alle dem. Ich habe gefinisht. In 4:06.  Mit Tränen in den Augen, vor Schmerzen, Glück und dem überwältigenden Ereignisses an sich. Ich glaube man wird sehr emotional, wenn man an seine Grenzen kommt. Ein irgendwie wunderbares Gefühl. Und es war eine wahnsinns Erfahrung. Stolz war ich am Ende sowieso.

Aber eins war mir direkt danach klar. Der nächste Marathon steht mir bevor. Und diesmal hoffentlich ohne Knieschmerzen… Bollwerk Team, wir habens gerockt. Auf weitere Laufabenteuer!

Meine Mädels haben mich mit einer wunderschönen Nudelmedallie überrascht. Es ist einfach schön Kinder zu haben. Fliegerkuss*

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