nobs trifft – Denis Wischniewski

Ich liege auf der Couch und überlege gerade welche Hausrunde ich morgen laufe. Die 9er um den Allner See oder oben rum. Entscheidung wird auf den nächsten Morgen vertagt. Ich gehe also ins Bett und erhole mich von einer anstrengenden Arbeitswoche. Als ich nach fast 8 Stunden Schlaf (Wow! Endlich mal wieder) auf mein Handy schaue und mir da das Wort „Revierguide“ im Kalender ins Auge springt, verspüre ich auf einmal eine riesen Lust meine Schuhe zu schnüren. Meine Frau will mit den Kindern in die Kirche. Passt! Ich habe also Zeit.

Der Entschluss steht fest. Umziehen, Rucksack packen und ab ins Siebengebirge.

Es ist mein erster Revierguide an dem ich teilnehme. Bin gespannt was mich da erwartet und dann bin ich auch noch verdammt spät dran. Treffpunkt ist um 10. Um 10:02 komme ich an. Man sind das viele, denke ich. Läufer aus ganz Deutschland aller Altersklassen und Geschlechter. Sogar ein großer Reisebus aus der Pfalz ist da. Ein kleiner Salomon Stand, an dem man sich für den Run Schuhe leihen kann, ist vor Ort. Aber dafür bin ich wirklich zu spät dran. Außerdem gibts Gels und Smoothies. Alles für umme! Wasn Service. Toll!

Jetzt wird noch schnell ein Foto von der kompletten Guppe gemacht. Die Guides erzählen kurz was zum Ablauf und dann gehts los…

13047983_1159498194122598_2370358091529121841_o

Nach den ersten Metern bin ich schon froh meine Kamera dabei zu haben.

Bisher habe ich noch keinen Läufer in Flip Flops gesehen. Bisher!

Und nach dem ersten Anstieg kommt mir auch schon die Idee den Chef persönlich zum Interview zu bitten. Denis Wischniewski läuft nämlich zufällig in unserer Gruppe mit. Also, warum nicht mal fragen, ob er Lust auf ein nobs-trifft hat. Nur doof, dass ich überhaupt nicht vorbereitet bin. Ich wusste bis heute Morgen ja nicht mal, ob ich überhaupt dort mitlaufe, geschweige denn ein Interview führe.

Whatever! Wird schon irgendwie. Muss ja nicht umfangreich werden. Geht sowieso nicht, da mein Akku nicht voll aufgeladen ist. Dann versuche ich den Herausgeber der „TRAIL“ mal einzuholen, um ihn anzusprechen. Und Yess! Er hat nichts gegen ein kurzes Interview. Den Rest? Siehe selbst:

Dann hatte meine Cam auch schon leider keinen Saft mehr. 🙁 Es gab noch so viel tolles zu sehen. Und den Flip Flops Trägern hätte ich gerne auch noch ein paar Fragen gestellt. Aber das war ja mit Sicherheit nicht mein letzter Revierguide. Tolle Veranstaltung mit vielen sympathischen Menschen. Und die Guides haben einen Mega Job gemacht. Wahnsinnig schöner und anspruchsvoller Trail! 20 km mit ca 1000 Höhenmetern. 4 Gipfel im Siebengebirge in 3 Stunden.

Mehr Infos gibts hier: http://www.trail-magazin.de/ oder hier: https://www.facebook.com/TRAIL.Magazin

 

Share Button
5 thoughts on “nobs trifft – Denis Wischniewski
  1. Hi Nobs,

    Danke für die Bilder vom Sonntag und das spontane Interview mit Dennis. Dann kann ich meiner Frau jetzt wenigstens auch mal zeigen wo und mit wem ich mich da wieder rumgetrieben habe.
    Seit dem letzten Jahr steht der Revierguide mittlerweile fest in meinem Kalender. Wenn man sieht woher all die anderen Läufer (Du ja mit eingeschlossen) anreisen um auch mal im Siebengebirge ’ne Runde zu drehen, wird klar das auch ein Mittelgebirge richtige Trails bieten kann. Und wenn dann auch die Stimmung unter den Läufern passt muss man einfach wieder kommen. Auch das frisch gezapfte Holunderbier aus den Softflask darf man nicht vergessen! 😉

    Aber bitte, bitte, es sind keine Flip-Flops!
    Das sind natürlich ausgewachsene, voll Trail taugliche Luna-Sandals. 😉

    Zugegeben, Schlappenträger sieht man unter Läufern hierzulande noch nicht so häufig. Aber Du hast ja am Sonntag selber gesehen, dass man auch ohne konventionelle Trailschuhe problemlos durch den Wald flitzen kann.

    Vielleicht bis zum nächsten Revierguide!

    Basti

    1. Das mit den Flip Flops war natürlich überspitzt. Ist mir schon klar, dass das besondere „Flip Flops“ sind 😉 Hat echt Spaß gemacht. Werde das nächste mal auch wieder dabei sein, denke ich.
      LG,
      Steffen aka Nobs

  2. Grade irgendwie erst geschnallt, dass Du ja gar nicht aus Frankfurt kommst sondern quasi gleich um die Ecke wohnst. Hatte das wegen dem Header auf dem Blog vermutet.
    Vielleicht läuft man sich dann doch schon mal früher über den Weg. Soooo groß ist das Rheinland dann ja auch nicht. Und auch die andere Rheinseite hat paar schöne Trails.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

%d Bloggern gefällt das: