7G – Halbmarathon

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Das letzte Laufevent für das Jahr 2016 steht an. Ich starte beim 7G Halbmarathon.

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21 Kilometer mit ca 400 Höhenmetern

im Dezember. Was zieht man da an? Ich habe Glück! An dem Tag ist es nicht ganz so kalt. 7 Grad und kein Regen. Für die Jahreszeit also perfekte Bedingungen. Ich entscheide mich für ein langes Outfit und für den Kopf ein Buff, den ich über die Ohren ziehen kann. Die Hoka Speed Instinct sorgen dann für den Grip und leichtes Laufen.

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Warum muss das Rennen eigentlich so früh starten? 9 Uhr. Bis 8 müssen die Startnummern abgeholt werden. Ich mache mich also mitten in der Nacht um 7:20Uhr mit meinem Nachbarn und Freund Lars auf den Weg Richtung Aegidienberg im Siebengebirge. Mit Parkplatzsuche haben wir kein Problem. In der Halle ist eine kleine Laufmesse und die Ziellinie. Wir treffen Rafael und einige aus dem Little Desert Runners Club. Wir haben den Lauf für ein Clubtreffen genutzt. Schon am Abend vorher haben wir uns kennengelernt und nach einem Ultra Sport Ernährungsvortrag zusammen bei einem exzelenten Spanier in Hennef Lauthausen gegessen.

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Die Startlinie ist 15 Gehminuten vom Zielbereich entfernt. Wir geben unsere Taschen ab und gehen noch einmal auf Toilette. Dann gehen alle Starter zusammen zur Startlinie. Diese befindet sich direkt an einer Pferdebahn. Der Stall mit zich Pferden und Ponys erinnert stark an die Winnetou Filme. Damit habe ich beruflich in diesem Jahr genug zu tun. Ihr könnt mir also glauben. Die Pferdebahn eignet sich hervorragend zum Einlaufen. Die Stimmung ist entspannt und freundlich.

Läufer sind einfach die lockereren Menschen 😉

Dann der Startschuss. Es geht wenige hundert Meter durchs Dorf, dann aber schon bald in den Wald. Nach 400 Metern kommt der erste Anstieg. Rafael und ich haben uns entschlossen zusammen zu laufen. Wir lassen es ruhig angehen. Zwischendurch treibt er mich aber auch immer mal wieder an. Ich bin nicht am Limit, so ganz easy gestalte ich es aber auch nicht. Irgendwas dazwischen. Die Strecke ist super. Befestigte Waldwege, aber keine breiten Wald Autobahnen. So mag ich das.

Es geht hoch und runter, mal links, mal rechts rum.

Und irgendwie sind hier alle echt gut drauf. Man kommt während des Rennens immer wieder mit anderen Läufern kurz ins Gespräch. Das liegt aber auch ein bisschen an Rafael. Er kennt einige und einige kennen ihn. So lerne ich zum Beispiel Steffi kennen. Sie muss wohl eine sehr tolle Trainerin sein.

Bei Kilometer 12 kommt mal wieder jemand vorbei mit dem sich mein Laufbegleiter unterhält. Irgendwie packt mich da der Ehrgeiz und ich will nochmal attackieren. Läuft ja so gut heute. Ein mal Gel reinpfeifen und dann drücke ich auf die Tube. Ich kann einige Läufer einsacken. „Jetzt noch einen Platz abgeben geht ja gar nicht“ höre ich einen Mitstreiter sagen. Ich setze mir immer wieder neu Ziele. „Den im Grünen ganz da vorne kriegst du noch!“

Am Ende langt es noch zu einer 1:43:37 und zu einem 10.Platz in meiner Altersklasse.

Insgesamt Platz 79. Damit bin ich mehr als zufrieden. Keine Höchstleistung aber für diese Herangehensweise und meine derzeitige Fitness bin ich da schon fast etwas positiv überrascht.

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Im Zielbereich treffe ich dann noch den Paul, den Redner vom Vorabend, von dem ich viel über Sport-Ernährung lernen durfte. Der Zieleinlauf ist übrigens beim Siebengebirgsmarathon sehr angenehm. Man muss nämlich nicht im kalten stehen sondern in der gemütlichen Halle, in der man dann auch kulinarisch versorgt wird. Duschen stehen auch zur Verfügung. Und die Helfer waren auch alle sehr freundlich und mit Herz bei der Sache. Also einmal mehr eine tolle Veranstaltung.

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Insgesamt ein super Wochenende.

Ich habe viele nette Menschen kennengelernt mit denen ich gemeinsam an einem echt schönen Laufevent teilnehmen durfte. Und gerade zu dieser Zeit darf man dann auch mal „DANKE!“ sagen.

Damit geht ein für mich erfolgreiches Laufjahr zu Ende. Und nächstes Jahr bitte ohne Verletzungen. Das wäre toll! Freu mich auf die neuen Herausforderungen! Das Training hat bereits begonnen…

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