Jahresrückblick & Planung 2018

2017

geht zu Ende und es war für mich in läuferischer Sicht ein ganz besonderes Jahr. Sogar mehr als das. Ich hätte mir vor 4 Jahren nicht vorstellen können solche Rennen zu laufen. Ich war mit einem Interview in der „Running“, habe Laufausrüstung getestet, tolle Menschen kennengelernt und einfach viel Spaß gehabt. Von dem absoluten Highlight, dem Sahara Race im Mai, habe ich noch nicht einmal gewagt zu träumen. Doch dann ging auf ein mal alles ganz schnell. Geplant war eigentlich mein Home2Home Run, den ich schon im Jahr zuvor wegen einer Verletzung verschieben musste. Doch auch diesmal musste ich ihn verschieben. Priorität lag zu 100% auf dem 4deserts Rennen in Namibia.

Was für ein Abenteuer, was für eine Erfahrung!

Ein Leben lang werde ich davon zehren und mich immer wieder daran zurück erinnern.

IMG_20171221_235025

Doch von Anfang an: Im Zuge der Vorbereitung bin ich im Januar meinen ersten Ultra gelaufen, den

Rlt Rodgau 50.

Train 4 Sahara Race (Namibia) Spezial – Rodgau 50

Zehn unspektakuläre 5km Runden bei einem der traditionsreichsten Ultramarathons des Landes. Und da es mir in erster Linie um die Vorbereitung für ein 250km Etappenrennen in Eigenversorgung ging, bin ich auch dort mit Rucksack gelaufen.

Im April dann der

Bonn Marathon

Train 4 Sahara Race (Namibia) – Bonn Marathon 2017

mit meinem „Mentor“ Rafael Fuchsgruber und wieder mit Rucksack. In deutlich unter 4 Stunden mit 5 Kilo auf dem Rücken war das ziemlich anstrengend, hat mir aber auch irgendwie Hoffnung gegeben. Trotzdem hatte ich noch keine Ahnung ob und wie ich die 6 Etappen in Namibia durchstehen sollte.

Ende April ist es dann so weit. Ich steige in den Flieger nach Namibia. Einige Tage später fällt der Startschuss zum

Sahara Race 2017 in der Namib Wüste

Sahara Race Namibia 2017 – Teil 1

252 km in 6 Etappen in Eigenversorgung. Was für eine Mammutaufgabe. Ich halte durch. Die ersten 3 Etappen wesentlich besser als ich mir hätte vorstellen können. Dann kommen 2 Herausforderungen, die mich immer wieder daran erinnern werden, dass ich mehr schaffen kann als ich für möglich halte. Die 81 Kilometer die mich sowohl körperlich als auch mental über die Grenzen bringen und auch der Marathon am nächsten Tag über die höchsten Sanddünen, die unsere Erde zu bieten hat, haben mir alles abverlangt.

Und da mich seit dieser Erfahrung Etappenrennen faszinieren, begleite ich Philipp Jordan an zwei Tagen bei seinem unglaublichen Vorhaben von Utrecht nach Karlsruhe zu laufen. Das sind 660 km. Sein Home2Home. Er hat es gemacht und ich werde es auch noch tuen. Auch wenn es bei mir nur 220km sind.

Etappenbegleitung – Philipp Jordan – Home2Home

Danach folgen schöne Urlaubsläufe in Kroatien und mein erster wirklicher

Alpin Trailrun auf den Hochfelln

Kein Wettkampf aber für mich eine bisher besondere Herausforderung.

Und da ich von Etappenläufen noch nicht genug hatte habe ich mich direkt zum

Run 50

im Siebengebirge angemeldet.

Diese 50km in 3 Etappen waren mein zweites Highlight des Jahres. Ich konnte zum ersten mal vorne mitlaufen, wurde in meiner Altersklasse Dritter und gesamt Fünfter. Hat Spaß gemacht.

Da ich in Namibia die lange Etappe hauptsächlich gegangen bin, wollte ich zum Jahresende noch mal wissen, ob ich so lange Läufe auch laufen kann. Der 63,3 km lange

Röntgenlauf

Ende Oktober war dafür wie gemacht. Also anmelden noch einmal konzentriert trainieren und ab dafür.

Was für eine Qual! Ich zweifle nach dem Rennen ob das wirklich das richtige für mich ist. Ich will es langsamer angehen lassen und so mache ich 2 Wochen Pause. Ich denke darüber nach, was ich im nächsten Jahr für Ziele verfolge. Jetzt habe ich die ersten im Kopf und auch schon die ersten Anmeldungen getätigt.

Priorität hat der Home2Home Run und die Verbesserung meiner Halbmarathon und Marathon Zeit.

Vorab Planung der ersten Jahreshälfte.

  • 11.März: Mainova Halbmarathon Frankfurt
  • 15.April: Deutsche Post Marathon Bonn
  • Mai: Home2Home
  • 8.-10.Juni Brüder-Grimm-Lauf
  • 14.Juli Maintal Ultratrail

Wenn es zeitlich hinaut, wird das so gemacht. Die zweite Jahreshälfte hat tolle Veranstaltungen. Mal sehen, was sich realisieren lässt…

Ich wünsche Dir einen guten Start in 2018 und ein schönes, erfolgreiches und gesundes Jahr!

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