Kölnmarathon – editlounge Staffel

Ich könnte mich aufregen über diese Staffelläufer! Entweder läuft man einen Marathon oder nicht. Wenn man an der Startlinie eines solchen Events steht sollte man wenigstens den halben machen. Der Rest soll bitte zu den Kurzstrecken! Man quält sich über die volle Distanz und dann wird man nach 20, 30 oder gar 35 km von einem leichtfüßigen Sprinter einfach stehen gelassen. Das kann doch nicht sein! Aha, ist nur ein Staffelläufer kann man gerade noch auf der Startnummer erspähen. Glück gehabt. Trotzdem demotivierend. Sollen die doch wo anders laufen.

Das hier ist für richtige Läufer nicht für Jogger!

So oder so ähnlich schossen die Gedanken bisher durch den Kopf, wenn ich bei einem Marathon geLAUFEN bin.

Doch diesmal beim Kölnmarathon 2018 bin ich selbst als „Jogger“ oder sollte ich besser sagen Kurzstreckler an den Start gegangen und zwar mit dem Team editlounge. Frank, nobs, Felix und Ingo. In dieser Reihenfolge wollten wir den Asphalt unter uns glühen lassen. Ist uns besser gelungen als vorher angenommen. Keiner von uns hat auf dieses Event hin trainiert und trotzdem haben wir eine mehr als passable Leistung vollbracht.

Wir wurden mit einer Zeit von 3:15:01. 42ter in der Staffelwertung.

Es sind immerhin 980 Teams angetreten. Top 5%! Was will man mehr. Ich glaube ich setze mich nicht in die Nesseln wenn ich behaupte wir waren die Nummer 1 unter den Fernsehproduktionsfirmen. Da kann uns definitiv keiner ein Schnittchen reichen.

Auch wenn es mir bei jedem Überholmanöver etwas unangenehm war eine solche Startnummer zu tragen und relativ leichtfüßig an den Langstrecklern vorbei zu laufen, hat es doch auch auf eine Art Spaß gemacht. Wann hat man schonmal die Gelegenheit schneller zu sein als nahzu das komplette Umfeld. Auch der Teamgedanke war mal etwas anderes. Und so kann ich mir durchaus vorstellen das zu wiederholen.

Ich werde auch zukünftig versuchen die bösen Gedanken zu unterdrücken wenn ich mal wieder von einem Staffeljogger überholt werde. Er will ja schließlich auch nur seinen Spaß. Und wenn es glücklich macht, hat es seinen Zweck erfüllt. In diesem Sinne wünsche ich weiterhin viel Spaß an der Bewegung!

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